Cybermobbing in sozialen Netzwerken verhindern – Das ist das Ziel von engagierten Lehrern. Neuerdings, so berichtet am Sonntag ein Artikel von Spiegel Online, nehmen sie sich die Zeit und beaufsichtigen ihre Schützlinge auch abseits des Schulhofs.
Natürlich nur ganz dezent soll es sein und natürlich sollen die Lehrer sich Grenzen im Zeitaufwand mit Facebook setzen. Eine Schule in Hamm wird im Artikel als Beispiel angeführt. Eine Schule, die ausdrücklich wünscht, dass ihre Lehrer auch in ihrer Freizeit ein wenig auf die Schüler aufpassen. Und zwar im Sinne von Kommentaren, Pinnwandeinträgen und natürlich Bildern.
Ganz schnell hat man dank sozieler Netzwerke ein Problem, wenn man einen unüberlegten Kommentar ablässt oder einen Upload besser unterlassen hätte. Dann verbreitet sich das Ganze binnen Minuten wie ein digitales Buschfeuer. Die “social network teachers“, nennen wir sie mal so, sind natürlich keine allgegenwärtigen Feuerwehrleute, die solche Brände an allen Stellen entdecken und löschen können. Doch wie im Spiegel Artikel deutlich wird, zeigt die Aufsichtspflicht auch im Web ihre Wirkung bei den Schülern.
So kann Cybermobbing effektiv vorgebeugt werden
So wird die Schülersprecherin der bewussten Haupstschule in Hamm zitiert, sie passe schon mehr mit dem auf, was sie bei Facebook poste und kommentiere und überlege sich zweimal, was sie schreibe. Ein Effekt, der sicher genau so gewollt war, denn er erstickt die digitalen Buschfeuer im Keim. Das heißt, wer eine Lehreraufsicht in seiner Facebook Buddy-List weiß, wird wahrscheinlich in den seltendsten Fällen zu gemeinen Mobbing-Angriffen übergehen.
Die Schule in Hamm geht mit gutem Beispiel voran. Aufsichtspflicht im Web ist ein Beispiel, das Schule machen sollte.
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